Akupunktur - Praxis

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Akupunktur

 




Ursprung und Entwicklung  
Zur Zeit der berühmten chinesischen Gelehrten Laotse und Konfuzius, ca. 500 v. Chr., wurde das
naturheilkundliche Wissen ein wichtiger Teil der philosophischen und religiösen Lehre ("Taoismus").

Zwischen 300 und 100 v. Chr. entstanden die ersten medizinischen Abhandlungen und exakten Darstellungen der Akupunkturpunkte. Das "Nei Jing" ist der älteste Text und gleichsam die Bibel der chinesischen Medizin.

Im 16. Jahrhundert verfaßte der berühmte Arzt Dr. Li Shizhen eine klassische Enzyklopädie der chinesischen Heilkunde, das bis heute bedeutendste Nachschlagewerk.


Westliche und chinesische Medizin

Chinesische Ärzte richten ihre diagnostische Aufmerksamkeit auf das körperliche und seelische Befinden sowie auf die jeweiligen natürlichen und gesellschaftlichen Lebensumstände des Menschen. Dabei werden auch klimatische, emotionale und ernährungsbedingte Faktoren einbezogen.

Die Vorteile der westlichen Medizin sind dagegen das naturwissenschaftlich- analytische Denken und Handeln mit dem Ziel, bestimmte Krankheiten auf exakte Ursachen zurückzuführen. Heute setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, den Menschen als "Ganzes" zu sehen und seine Lebensumstände mit einzubeziehen.

Yin und Yang - die polaren Kräfte der Natur

Alle Lebensformen werden auf die alles begründende Lebensenergie Qi zurückgeführt. Ständige Veränderungen resultieren aus der Polarität der Kräfte Yin und Yang. Das Symbol verdeutlicht die Lehre des Yin und Yang recht anschaulich. Der Kreis repräsentiert das Ganze - unterteilt in die gegensätzlichen Kräfte Yin (schwarz) und Yang (weiß). Die kleinen Kreise zeigen, daß polare Kräfte auch ihr jeweiliges Gegenteil in sich tragen. Für die chinesische Medizin bedeutet Gesundheit ein möglichst ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Yin- und Yang-Einflüssen.

Qi - die Energie des Lebens

Das Qi fließt in bestimmten Kanälen unseres Körpers. Auf diesen Meridianen sitzen die Akupunkturpunkte. Bestimmte - genau definierte - Punkte können durch Reizung mit einer Nadel Organe oder Organfunktionen beeinflussen.Insgesamt kennt die chinesische Medizin ein System von 14 Meridianen, auf denen ca. 360 Akupunkturpunkte liegen.

Bei welchen Krankheiten hilft Akupunktur ?


Eine Heilung ist möglich, wenn die Organfunktion gestört, aber nicht zerstört ist.


Chronische Schmerzen

Die Schmerzbehandlung ist das weitaus größte Einsatzgebiet der Akupunktur. Dazu zählen chronische Kopfschmerzen wie Spannungskopfschmerzen oder Migräne und Nervenschmerzen (Neuralgien) ebenso wie schmerzhafte Zustände des Stütz- und Bewegungsapparates.

Atemwegserkrankungen

Gute Heilerfolge erzielt die Akupunktur auch bei Erkrankungen der Atmungsorgane wie etwa Heuschnupfen, Asthma bronchiale und chronische Bronchitis.

Funktionelle und psychosomatische Beschwerden

Funktionelle Beschwerden wie etwa Reizdarm, nervöser Magen-Darmbereich, nervöse Herz- und streßbedingte sowie klimaktorische Beschwerden und Schlafstörungen, bei denen organisch alles in Ordnung ist, sind ein wichtiges Einsatzgebiet der Akupunktur mit guten Erfolgen.

Suchtkrankheiten

Auch bei der Behandlung von Suchtkrankheiten wie Eß-, Nikotin- und Alkoholsucht kann Akupunktur zur Stabilisierung des Patienten beitragen. Einstellung und Durchhaltevermögen der Patienten entscheiden ganz wesentlich über Erfolg oder Mißerfolg dieser Behandlung.

Akupunktur im Kindesalter

Akupunktur ist für Kinder eine sehr gute Behandlungsmethode. Sie reagieren schnell und äußerst positiv auf die Nadeltherapie (Akupunktur wird bei Kindern vor allem eingesetzt bei Allergien, Heuschnupfen, Neurodermitis, Kopfschmerzen und Bettnässen).

 
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